Engagement für eines der ärmsten Länder der Welt: Verein: „Ostfriesland in Sierra Leone e.V.“

Gemeinsam mit Dr. Bell aus Sierra Leone, der lange als Arzt in Leer gearbeitet hat, werden gezielt Projekte in Sierra Leone unterstützt. Dr. Bells Organisation „Love OneAnotherCampaign“ (LOAC) ist unser Partner auf Augenhöhe in Westafrika.Schwerpunkt der Aktivitäten ist das Schul-und Ausbildungsprojekt „Ostfriesland“ in der Provinz Kono. Das Ziel ist, die Menschen in dieser von Ebola und Bürgerkrieg gebeutelten Region zu unterstützen. Eine Schulbildung und eine Berufsausbildung soll für viele Kinder die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Leben werden.

Der Verein wurde 2014 von Mitgliedern der Baptistengemeinden in Leer und Emden sowie Lehrern und Schülern des Johannes-Althusius-Gymnasiums in Emden gegründet und steht allen interessierten Menschen offen.

Dazu werden Spenden gesammelt, die in Sierra Leone gemeinsam mit der LOAC bedarfs-und zielgerecht eingesetzt werden.

Mehr Informationen geben: Freerk Meyer und Ernst Bohnet

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In Sierra Leone heißt ein Landstrich Ostfriesland

Eine Schule ist Westafrika ist nach einem deutschen Baptistenpastor benannt

Emden

Eine Grundschule mit 400 Kindern im westafrikanischen Land Sierra Leone in nach einem deutschen Baptistenpastor benannt: nach Ernst Bohnet (Emden). Über die Hintergründe berichtet  die Ostfriesen-Zeitung. Wie es heißt, unterstützen die beiden Baptistengemeinden Emden und Leer seit Jahren die Menschen in Sierra Leone, gemeinsam mit dem Johannes-Althusius-Gymnasium in Emden. Und das kam so: In Leer war vor einigen Jahren der Arzt Dr. Christian Bell tätig. Er stammte aus Sierra Leone. Er kehrte vor zwölf Jahren in seine Heimat zurück und gründete in der Provinz Kono eine Schule. Er war offenbar gut vernetzt in Ostfriesland, denn seitdem unterstützen die Baptisten und das Gymnasium – mit Geld und Sachspenden. Das wurde der Hilfsverein „Ostfriesland in Sierra Leone“ gegründet. Für den Betrieb der Schule werden jährlich etwa 20.000 Euro benötigt. Im vergangenen Jahr hat der Verein die Hälfte dieser Summe überwiesen, berichtet der Vereinsvorsitzende Prof. Freerk Meyer, der Mitglied in der Emdener Baptistengemeinde ist. Die Schule wurde nach dem Initiator der Hilfe, Ernst Bohnet, benannt. Und nicht nur das: Das Gelände, auf dem die Einrichtung steht, heiße inzwischen „Ostfriesland“. Daher stamme auch der merkwürdig klingende Vereinname. Heute leidet Sierra Leone unter den Folgen eines jahrelangen Bürgerkrieges und der Ebola-Epidemie. Um die Berufausbildungen junger Menschen zu fördern, will der Verein nun einen Container auf den Weg nach Westafrika schicken. Er soll gefüllt werden mit hand- und fußbetriebenen Nähmaschinen, Werkzeug, Schweißgeräten und Stromgeneratoren. Auch Fahrräder, Mopeds und Laptops wolle man nach Westafrika schicken, hieß es. Die Baptistengemeinde Emden hat über 300 Mitglieder, die in Leer rund 190.

Quelle:

http://www.oncken-stiftung.de/news/?id=1564

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